#notforsale

Menschen sind keine Ware. Mädchen sind keine Ware. Und schon gar kein Sexpielzeug.

...oder sollte ich besser sagen: Menschen sollten keine Ware sein? Denn in der Realität werden weltweit Menschen gehandelt. Das zeigt nicht zuletzt die Studie "Offenders on the Move" zur sexuellen Ausbeutung von Kindern auf Reisen und im Tourismus, die ECPAT im Mai 2016 veröffentlicht hat.

Ihr Fazit: Kein Land dieser Welt ist immun.

Das heißt: In jedem Land dieser Welt wird mit Kindern gehandelt - wer für sie bezahlt, erkauft sich eine "sexuelle Dienstleistung", beschönigend für: Vergewaltigungschance.

Das heißt weiter: Auch vor unserer Haustüre werden Kinder gehandelt und auch: In unserer Nachbarschaft sind Täter(*innen) zuhause.

Gereon Wagener von der Bono Direkthilfe gab mir Ende 2016 die "Hausaufgabe", mir doch einmal zu überlegen, eine Kampagne zum Thema zu machen. Und ich dachte: "Was soll ich kleine Fotografin da bewirken? Es gibt doch schon Hunderte Kampagnen." Ich stellte schnell fest: Gibt es ja doch nicht. So war bald die Idee zu "not for sale" geboren.

Die Suche nach Mädchen für die Fotos - im Alter der Hauptbetroffenengruppe - und einer kooperierenden Schule sowie Förderern gestaltete sich weitaus schwieriger als gedacht. Erst im Juli 2017 fand der Fototag statt, mehr als ein weiteres Jahr später stand die Projektförderung (400€ gab ich privat dazu).

Und dann war es am 16. Oktober so weit... Die Plakate hingen. Am 18.Oktober fand die symbolische Enthüllung statt und Regio TV drehte dazu einen sehr schönen Bericht.

Nun ist die erste Kampagnenzeit vorbei und ich würde gern weitermachen...

Damit die Kampagne in weiteren Städten aufrütteln kann, bin ich auf Unterstützung angewiesen. Ich würde mich daher freuen, wenn ihr euch am Crowdfunding beteiligt und es fleißig teilt.